Die internationale Ordnung steht vor tiefgreifenden Herausforderungen: Kriege, geopolitische Machtverschiebungen und wachsende Unsicherheiten prägen die weltpolitische Lage auch im Jahr 2026. Vor diesem Hintergrund lädt der ostbelgische Europaabgeordnete Pascal Arimont am Mittwoch, dem 4. Februar 2026, zu einem öffentlichen Themenabend nach Eupen ein. Unter dem Titel „Krisenherde in der Welt und die Rolle Belgiens und der EU“ begrüßt Arimont zwei herausragende Gäste der europäischen Außenpolitik: den belgischen Außenminister Maxime Prévot (Les Engagés) sowie David McAllister (CDU-EVP), Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments. Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr im Foyer des Jünglingshauses in Eupen.
„Es ist mir ein großes Anliegen, die großen außenpolitischen Fragen unserer Zeit auch hier in Ostbelgien offen zu diskutieren“, erklärt Gastgeber Pascal Arimont. „Dass wir dafür den belgischen Außenminister und den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Europäischen Parlaments gewinnen konnten, unterstreicht die Bedeutung dieses Abends.“
In einem Impulsreferat wird Außenminister Maxime Prévot zunächst darlegen, welchen Beitrag Belgien angesichts der aktuellen globalen Krisen leisten kann. Anschließend wird David McAllister die Rolle der Europäischen Union in einer zunehmend fragmentierten Weltordnung beleuchten.
Den Kern der Veranstaltung bildet eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion, an der neben Prévot und McAllister auch die Politikwissenschaftlerin Ulrike Franke (Senior Policy Fellow beim „European Council on Foreign Relations“) sowie der ostbelgische Kammerabgeordnete Luc Frank teilnehmen werden. Diskutiert werden unter anderem die Handlungsfähigkeit Europas, der Umgang mit aktuellen Krisenherden wie der Ukraine oder dem Nahostkonflikt, Fragen der europäischen Verteidigungsfähigkeit sowie die geopolitische Neuordnung im Spannungsfeld zwischen den USA, China und Europa.
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion ist eine ausführliche Fragerunde mit dem Publikum vorgesehen. Eine Simultanverdolmetschung Deutsch/Französisch wird angeboten. „Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren und ihre Fragen einzubringen“, betont Arimont. Der Eintritt ist frei.